Verschenktes Potenzial

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Warum sich die Digitalisierung für Arzt‐ und Zahnarztpraxen rechnet

Noch immer nutzen Arztpraxen in Deutschland die Digitalisierungsmöglichkeiten eher verhalten – auch in ihren Verwaltungsprozessen, wie die Bitkom in ihrer am Dienstag vorgestellten Umfrage „Medizin 4.0 – wie digital sind Deutschlands Ärzte?“ herausfand. 31 Prozent der befragten Ärzt:innen bewahren Akten noch immer abgeheftet in Schränken oder Regalen auf, 37 Prozent verwalten ihre eigenen Notizen und Dokumentationen analog. Für den Austausch mit Kolleg:innen nutzen 53 Prozent überwiegend das Telefon. Jede:r Fünfte kommuniziert mit anderen Praxen vor allem per Briefpost, 22 Prozent per Fax, und nur fünf Prozent verwenden dafür Mails oder Internetportale.

Zettelkästen und Pendelordner – nur scheinbar praktisch

„Diese Umfrage spiegelt unsere Erfahrung wider und zeigt, dass viele Praxen die Chancen der Digitalisierung noch längst nicht ausreichend für sich ausschöpfen“, erklärt Christian Brendel, Vorstand IT der Servicegenossenschaft DZG eG. „In Arzt‐ und Zahnarztpraxen fallen Unmengen von Daten an, die es gut zu schützen gilt. Die richtigen Software‐Tools sind dafür eine sichere Bank – die noch dazu die Abläufe in der Praxis zu optimieren helfen. Zettelkästen, Aktenordner mit Handnotizen vom Chef, die kein Zweiter mehr lesen kann, Pendelordner, die von Hand sortiert und per Post oder Kurier zum Steuerbüro gebracht werden – das alles fühlt sich vielleicht anfangs an wie eine pragmatische, buchstäblich handhabbare Lösung. Tatsächlich aber baut sich ein solches System mittelfristig oft zu einem unübersichtlichen Zeitfresser aus. Und der Datenschutz ist in vielen Fällen auch weniger stringent gewährleistet als erhofft.“

Wie sich insbesondere Zahnarztpraxen datensicher und in ihren Abläufen effizient organisieren lassen, erfahren Praxisinhaber:innen bei den Expert:innen der Servicegenossenschaft DZG eG. Die Deutsche Zahnärzte‐Genossenschaft DZG eG ist eine Service‐Plattform, die niedergelassenen Zahnärzt:innen betriebswirtschaftliche Dienstleistungen für jede Praxisphase anbietet. Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte hat die Servicegenossenschaft mit vier Partnerorganisationen ins Leben gerufen und zum Januar 2021 an den Markt gebracht: mit der Genossenschaft ABZ eG, der Abrechnungsgesellschaft Die ZA, der Software‐ und Beratungsgesellschaft solvi GmbH und der auf Heilberufe spezialisierten Kanzlei lennmed.de.

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