Sichere Kariesprophylaxe durch Depot-Effekt

Humanchemie GmbH, ZA Riedel, DZW
Humanchemie GmbH

Die Anwendung von Tiefenfluorid bzw. Tiefenfluorid junior in der Praxis ist einfach und sicher. Die ohne Zwischenspülung und Trocknung direkt aufeinanderfolgenden Touchierungen führen zur Ausfällung kleinster Calciumfluorid-Kristalle in der Tiefe des Zahnschmelzes.

Zwei Schritte zum Erfolg

Sichere Kariesprophylaxe durch Depot-Effekt

Tiefenfluorid ist frei von Lösungsmitteln und Alkohol und wirkt auf wässriger Basis. Daher reicht bereits eine relative Trockenlegung der Zähne aus. Mittels Wattepellet oder Pinsel wird zunächst die Touchierlösung aufgetragen. Ohne weitere Einwirkzeit folgt direkt darauf die Behandlung mit der Nachtouchierlösung mit einem neuen Wattepellet oder Pinsel. Anschließend kann der Patient ausspülen und sofort wieder essen bzw. trinken. Ein mit dem Auge erkennbarer Niederschlag ist nicht zu sehen. Bei der Erstanwendung empfiehlt sich die Wiederholung nach ca. 10 Tagen, anschließend 1-2 x jährlich.  Beim Tiefenfluorid junior schmeckt die Touchierlösung fruchtig-süß (Abb. 1), davon profitieren auch Erwachsene.

Zahnarzt Olaf Riedel (Abb. 2) verwendet Tiefenfluorid seit über 10 Jahren

„In meiner Praxis setze ich Tiefenfluorid außer zur klassischen Kariesprophylaxe seit über 10 Jahren auch zur Zahnhalsdesensibilisierung und zur Mineralischen Fissurenversiegelung ein.

Da es sehr dünnflüssig ist, fließt Tiefenfluorid auch bei Bracket-Trägern überall gut hin und führt aufgrund der starken Remineralisation zur Reduzierung der White Spots. Bei Kindern nutze ich gern die junior-Variante, da der fruchtige Geschmack sehr gut angenommen wird. Nach der Behandlung empfindlicher Zahnhälse wird eine erste Besserung von den Patienten oft schon in der Praxis bemerkt. Die Anwendung wird jeweils nach ca. zehn Tagen wiederholt solange der Patient Besserung verspürt. Bei starken Beschwerden beginne ich mit der Nachtouchierlösung.“


In der Tiefe liegt die Kraft

Vergleichende Analyse zur Eindringtiefe von Fluorid aus verschiedenen Präparaten zur lokalen Fluoridierung

An der Universität Freiburg wurde die Fluorideinlagerung nach Applikation von Fluoridprodukten untersucht (Abb. 3). In dieser standardisierten Studie wurden extrahierte Rinderzähne, nach einer vorangehenden Demineralisierung, in der einheitliche initialkariöse Schmelzläsionen  hervorgerufen wurden behandelt. Je nach Studiengruppe wurde Tiefenfluorid®, Duraphat oder Zahnpasta appliziert. Die Behandlung der Zähne erfolgte im pH-Cycling-Verfahren* mit gepooltem Speichel und Bürsten der Oberflächen, um moderat-kariogene Bedingungen zu simulieren. Anschließend wurde die Fluoridkonzentration der unterschiedlichen Schmelzschichten untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass bei Behandlung mit Tiefenfluorid im Gruppenvergleich eine signifikant höhere Fluoridkonzentration, vor allem in den tieferliegenden Schmelzschichten, vorliegt. ten Cate 2006

 


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Tiefenfluorid… Zwei Schritte zum Erfolg

  • Zahnhalsdesensibilisierung
  • Mineralische Fissurenversiegelung*
  • White Spots verschwinden**
  • Sichere Kariesprophylaxe mit Depoteffekt auch an schwer erreichbaren Stellen

* ZMK 1-2/1999 ; * * ZMK 9/1995

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